Obertauern – Snowkitemasters in Österreich
von Redaktion • 18.3.2009 • Kategorie: Traction • KITE & friends bestellen!

Mit exzellentem Style fliegt Heinar Brandstötter an die Boarder-Spitze

In Obertauern ging es für die Kiter hoch hinaus

Martin Stobbe gibt an der Box richtig Gas

Zuschauer und Medien bestaunen das Finalheat
Im Dezember 2008 wurde das Ski-, Snowboard- und Partydomizil Obertauern zum Austragungsort für das Samsung Snowkite Masters. Zahlreiche Kiter aus Deutschland, Österreich und der Schweiz waren angereist, um sich einen Platz auf dem Treppchen und nagelneue Elektronik-Hardware von Samsung zu erkämpfen.
Der Spot Obertauern liegt etwa 90 Kilometer südöstlich von Salzburg und wartete in diesem Winter mit Schneebedingungen vom Allerfeinsten auf. Auch die Organisatoren hatten ganze Arbeit geleistet, und so war auf dem kleinen aber feinen Eventgelände eine wahre Zeltstadt entstanden. Die meisten namenhaften Hersteller waren vertreten und ein kleiner Funpark mit zwei Kickern und einer Box war auch geshapt! Jetzt fehlte nur noch eins: der Wind! Den ganzen Samstag über ließ er leider auf sich warten, was aber auch in Ordnung war, denn die Eventarea lag inmitten eines der besten Skigebiete Österreichs. Und so nutzten die meisten Fahrer die Zwangspause zu einer Session auf dem Berg oder nahmen an der Samsung Rail Session teil, die Johannes Schaschl letztendlich für sich entscheiden konnte.
Auf der Meile
Samstagabend war in Obertauern dann Party angesagt. Und zwar Après-Ski, wie es im Buche steht. Es war schier unmöglich, abends um 10 Uhr mit dem Auto durch die Bar- und Restaurantmeile von Obertauern zu kommen. Ständig liefen Menschen in voller Skimontur vor dem Auto herum, entschlossen sich zu einer spontanen Tanzeinlage mit dem nächstbesten Laternenpfahl oder rutschten auf allen Vieren auf der Straße umher. Die Snowkiter ließen sich den Spaß natürlich auch nicht entgehen und heizten in den verschiedenen Bars und Clubs noch richtig ein!
Wind und ab!
Glück hatten diejenigen, die einigermaßen zeitig im Bett lagen, denn am nächsten Tag sollte es so weit sein: Der Wind war da und mit ihm auch der Schnee.
Wegen des leider sehr böigen Windes und erschwerter Sicht war es für die Fahrer alles andere als einfach zu zeigen, was sie konnten. Anfangs blies es noch recht kräftig, und so konnten die Skifahrer ihre Heats sofort zu Ende fahren. Dabei gewann Sebastian Bubmann vor Florian Gruber und Daniel Schur. Man konnte wieder einmal sehen, dass die Skifahrer den Snowboardern in Sachen Style in nichts nachstehen und auch auf dem Rail einige gute Tricks raushauen können!
Boarder-Final
Nach den Skifahrern gingen dann die Snowboarder an den Start. Der Wind schwächelte langsam, aber trotzdem konnten die meisten Heats noch direkt durchgezogen werden. Nach einer kleinen Mittagspause, die die Fahrer dazu nutzten, sich bei einer „Suppen“ aufzuwärmen, ging es dann direkt weiter. Die Windstärke ging zwar ziemlich hoch und runter, was die Jungs aber nicht davon abhielt, technische und stylische Tricks wie KGBs, Downloop S-Bend to Blind und double Kiteloops zu zeigen. Im Finale standen sich dann Michael Schitzhofer, Martin Stobbe und Heinar Brandstötter gegenüber. Die drei lieferten sich einen knallharten Battle, aus dem Brandstötter als Sieger vor Schitzhofer und Stobbe hervorging. Schitzhofer überraschte alle, weil er das erste Mal mit dem Kite auf Schnee unterwegs war. Der Top-10-Fahrer aus der Kitesurf-Weltrangliste schaffte es somit bei seinem ersten Snowkite-Event direkt auf den 2. Platz. Die Anstrengungen des Tages sollten sich lohnen, denn Samsung war der Sponsor für Preise wie MP3-Player, Outdoorhandys und HD-Cams. Alle Fahrer, die es bis aufs Treppchen geschafft hatten, konnten eine der heiß begehrten Trophäen mit nach Hause nehmen. Das Wochenende war insgesamt ein klasse Event mit guter Stimmung und viel Action. Trotz des zeitweise mangelnden Windes. Alle waren super zufrieden mit der Organisation und freuen sich auf die nächste Snowkitesession in Obertauern.

Board-Sieger (von links): Michael, Heinar und Martin

Freude bei den Ski-Champs (von links): Florian, Sebastian und Daniel
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