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	<title>KITE &#38; friends &#187; Traction</title>
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	<description>Kites und Friends – Zeitschrift für Kites, Buggys, Matten, Szene, News und Test</description>
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		<title>GPA-Jugend &#8220;streikte&#8221; im Oktober &#8211; Plan B</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 11:53:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Traction]]></category>

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		<description><![CDATA[Normalerweise kann den Buggy-Kids schlechtes Wetter nichts anhaben: Mit perfekter Strandausrüstung überstehen sie locker starken Wind, ein paar Regentropfen und Temperaturen um die 5 Grad Celsius. Aber mit einer Regenwahrscheinlichkeit von fast 100 Prozent an vier Tagen hatte keiner&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="wp-content/files/traction_0112/aufmacher.jpg" width="590" style="margin-top:-7px" /></p>
<p><strong>Normalerweise kann den Buggy-Kids schlechtes Wetter nichts anhaben: Mit perfekter Strandausrüstung überstehen sie locker starken Wind, ein paar Regentropfen und Temperaturen um die 5 Grad Celsius. Aber mit einer Regenwahrscheinlichkeit von fast 100 Prozent an vier Tagen hatte keiner gerechnet. Schlechte Laune gab es dennoch nicht, denn das Betreuer-Team der diesjährigen Kitebuggy-Jugendfreizeit – Patrick Paul, Thorsten Kabelitz, Andreas und Grit Scheppan – hielt immer Plan B bereit. Doch mit einem Strandspaziergang konnten sie überhaupt nicht punkten und die Kiddys streikten kräftig. </strong><span id="more-1931"></span></p>
<div id="bilder">
<p><img src="wp-content/files/traction_0112/01.jpg" alt="" /><br />
<strong>Teilnehmer (von links) Eddy, Louis, Tom, Thora, Florian, Laura, Yannick, Tjorven, Felix, Alva, Justin und Michel sowie die Betreuer Andreas, Grit, Patrick und Thorsten</strong><br />
<img src="wp-content/files/traction_0112/02.jpg" alt="" /><br />
<strong>Wer viel unternimmt, darf auch mal Körper und Seele baumeln lassen</strong><br />
<img src="wp-content/files/traction_0112/03.jpg" alt="" /><br />
<strong>Beim Funrace zeigten sie ihr Können: GPA-Buggynachwuchs</strong><br />
<img src="wp-content/files/traction_0112/04.jpg" alt="" /><br />
<strong>Equipment-Check bei Metropolis</strong><br />
<img src="wp-content/files/traction_0112/05.jpg" alt="" /><br />
<strong>Kiterparty: auch der Nachwuchs lässt es „im Köm“ krachen</strong><br />
<img src="wp-content/files/traction_0112/06.jpg" alt="" /><br />
<strong>Rohre biegen und Fußrasten drücken bei BBS</strong>
</div>
<p>12 Kinder aus ganz Deutschland trafen sich Mitte Oktober für eine Woche am Campus Nordsee in St. Peter-Ording. Nach kurzem Check-in, dem Beziehen von zwei Jungen- und einem Mädchen-Zimmer, ging es sofort ab zum Strand. Denn laut Wetterfrosch Horst „Hossi“ Nebbe – dem Betreiber der örtlichen Buggyfahrschule – sollte unbedingt der noch trockene Sand genutzt werden. Die Rennfahrer Justin, Tom, Louis, Yannick, Florian, Eddy und Felix nahmen die Piste in Windeseile in Beschlag und drehten ihre ersten Runden. Die Mädels Alva, Thora, Tjorven und Laura gingen es etwas ruhiger an und tasteten sich langsam ans Fahren heran. Michel und Tjorven übten fleißig für ihre Lizenzprüfung und legten diese zum Ende der Woche auch erfolgreich ab. </p>
<p><strong>Rennfieber</strong><br />
Bei 10 Grad Celsius, Windstärke 3 bis 4 und Sonne satt wurden am Montag mehrere Spaßrennen gefahren. Die Mädels bildeten das Zählerteam und lernten somit gleich die Regeln der Rennkunst kennen. Eddy und Andreas stellten das Rennleiter-Team und starteten nach offiziellen Regeln den Wettkampf. Gefahren wurden immer 20 Minuten auf einem anspruchsvollen Kurs. Damit nicht von Anfang an klar war, dass Justin und Tomy als Gewinner hervorgehen würden, mussten die versierteren Fahrer einen kleinen Umweg mit Vorwind fahren. Auch Patrick, Thorsten und Grit mischten sich unter die Rennpiloten. „Rennschnecke“ Grit konnte sich in ihrem ersten Rennen ins mittlere Fahrerfeld untermischen und war froh, dass sie nicht Letzte wurde.</p>
<p><strong>Exkursion</strong><br />
Obwohl immer alle ihr Essen aufgegessen hatten, waren die nächsten Tage verregnet. Ein Plan ohne Buggyfahren musste her, was aber in St. Peter-Ording nicht so schwierig ist. Der erste Ausflug führte die Buggy-Kids nach Handewitt. In zwei Gruppen wurden der Buggyhersteller Bernd Steffensen (BBS) und der Kiteshop Metropolis besucht.</p>
<p>Bei BBS bekamen die Youngster alle technischen Raffinessen rund um den Buggy durch den versierten Konstrukteur leicht verständlich erklärt. Dabei ging es nicht nur um die Geometrie eines Buggys, sondern auch um die Punkte Sicherheit, Material und Bereifung. Aus einem Stück Edelstahl durfte dann jeder eine Fußraste biegen. Das Metropolis-Team von Dieter Rieth und Thorsten Baasch stellte den Teilnehmern verschiedene Umlenksysteme, Trapeze, Reifen und Kites vom Einsteiger bis zum Hochleister vor. Das Schneiden von Rillen in einen Reifen war hier ein besonderes Highlight.</p>
<p><strong>Sporty</strong><br />
Damit der Sport nicht zu kurz kam, begann jeder Morgen mit einem ordentlichen Frühsport-Programm. Dann waren alle fit und munter und konnten gut gelaunt in den Tag starten. So überstanden die Kids dann auch das etwas anstrengende Ausweichprogramm deutlich gelassener. Jeder durfte in einem kurzen Referat über die verschiedenen Themen rund ums Buggyfahren berichten. „Ab in die Fluten“ hieß es dann am Nachmittag, denn die Buggyfahrschule Horst Nebbe und der Kite-Power-Shop von Hape Ulmert spendierten der Gruppe einen Besuch in der Dünen-Therme. </p>
<p><strong>War ’ne geile Zeit</strong><br />
Auch der Donnerstag bot sich immer noch nicht zum Buggyfahren an und so gab es noch einen Ausflug in das Multimar Wattforum in Tönning. Dort konnten Groß und Klein auf Entdeckungstour rund um das Wattenmeer gehen. Endlich Freitag: Nach einem zünftigen Indoor-Papierflieger-Wettbewerb in der Turnhalle, den Yannick im Weitfliegen gewann, ging es endlich noch einmal an den Strand zum Buggyfahren: bei satten 6 Beaufort und fast trockenem Strand. Die Jugendfreizeit fand dann am Abend in der in der Buggyfahrer-Szene beliebten Gaststätte „Café Köm“ ihr Ende. Der Besitzer Uwe Kirchner lud alle Kids zu Schnitzel und Burger ein, was den kulinarischen Höhepunkt der Reise bildete.</p>
<p>Text: Grit Scheppan<br />
Fotos: Patrick Paul</p>
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		<title>Kiten zwischen Kult und Magie</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 07:22:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Traction]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer träumt nicht gelegentlich davon, an ungewöhnlichen und weltbekannten Plätzen zu kiten, geschweige denn, dies auch noch völlig legal zu tun? Unser erster Besuch im britischen Middle Wallop vor vier Jahren führte uns auch nach Stonehenge. Und jeder kennt&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="wp-content/files/traction_0611/aufmacher.jpg" width="590" style="margin-top:-7px" /></p>
<p><strong>Wer träumt nicht gelegentlich davon, an ungewöhnlichen und weltbekannten Plätzen zu kiten, geschweige denn, dies auch noch völlig legal zu tun? Unser erster Besuch im britischen Middle Wallop vor vier Jahren führte uns auch nach Stonehenge. Und jeder kennt sicher diesen mystischen Platz in England, um den sich Mythen und Legenden ranken und der bis heute noch Rätsel aufwirft. </strong></p>
<div id="bilder">
<p><img src="wp-content/files/traction_0611/01.jpg" alt="" /><br />
<strong>Nachdem sie Stonehenge gerockt hatten, kehrten Yannick und Julian mit der Gewissheit zurück, etwas Außergewöhnliches getan zu haben</strong><br />
<img src="wp-content/files/traction_0611/02.jpg" alt="" /><br />
<strong>Beim Flug über die Wiesen vor Stonehenge kam ein magisches Gefühl auf</strong>
</div>
<p>Stonehenge ist ein absoluter Publikumsmagnet und liegt inmitten saftiger, grüner Wiesen, die kaum besser gemäht sein könnten. Die Gedanken eines Kiters angesichts einer solchen Pracht kann man sich da wohl ausmalen. Natürlich kann an so einem berühmten Ort Kiten nicht erlaubt sein – dachten wir! Unser diesjähriger Trip auf die Insel brachte uns zurück nach Stonehenge. Wir hatten Wallop-Neulinge dabei und wollten ihnen dieses Stück Kultur nicht vorenthalten. Wieder war die Wiese perfekt gemäht, der Wind blies ideal und es kam der Wunsch auf, die Boards auszupacken und eine Runde die umliegenden Wiesen zu rocken. </p>
<p><strong>Nur wie?</strong><br />
Sollten wir es riskieren, Englands Heiligtum unerlaubterweise zu schänden und dafür eine Nacht hinter schwedischen Gardinen zu verbringen? Oder zu fragen und abgewiesen zu werden? Die Vernunft siegte schließlich und ein Wärter am Eingang wurde konsultiert. Verdutzt schauten wir in die Runde, als er nach einem kurzen Telefonat mit britischer Freundlichkeit sagte, wir könnten auf die Wiese. Bevor es sich der Herr anders überlegen konnte, hatten wir Apex und Matrixx aus dem Bus gezerrt und waren bereits beim Aufbauen auf dem Rasen. Und während Julian und Yannick sich mit der Matrixx einen Hangtimecontest vor dem Steinkreis lieferten, vergnügte sich Jan mit seiner Apex. Es war schon eine besondere Atmosphäre, nur durch eine Straße und einen Zaun getrennt direkt vor dem berühmten Steinkreis zu kiten. </p>
<p><strong>Showstopper</strong><br />
Zum Leid der Betreiber von Stonehenge standen plötzlich nicht mehr die Steine im Blickpunkt der Besucher. Wir ernteten viele erstaunte Blicke und es dauerte auch nicht lange, bis sich ein Geländewagen auf den Weg zu uns machte und man uns höflich aufforderte, das Kiten einzustellen. Widerworte waren zwecklos, aber die Session hatten wir im Kasten. Unter den Kitern in Wallop sprach sich die Story schnell herum. Niemand hatte bis dahin gewagt, dort kiten zu gehen. Wir haben es getan, und das sogar – wenigstens für die kurze Zeit, in der die mündliche Zusage galt – absolut legal.</p>
<p>Text und Fotos: Jan-Hendrik Junker</p>
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		<title>Klassenaufstieg &#8211; Wolkenstürmers Electra wird erwachsen</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 08:37:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Traction]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Hamburger Drachenschmiede bringt 2011 den Nachfolger der Electra auf den Markt. Waren die Kites bislang im Bereich der Intermediates angesiedelt, soll sich die Electra 2 jetzt deutlich im Leistungssegment der Hochleister bewegen. Pünktlich zur Markteinführung konnten wir die&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="wp-content/files/traction_0511/aufmacher.jpg" width="590" style="margin-top:-7px" /></p>
<p><strong>Die Hamburger Drachenschmiede bringt 2011 den Nachfolger der Electra auf den Markt. Waren die Kites bislang im Bereich der Intermediates angesiedelt, soll sich die Electra 2 jetzt deutlich im Leistungssegment der Hochleister bewegen. Pünktlich zur Markteinführung konnten wir die Schirme ausführlich unter die Lupe nehmen und die Aussagen des Herstellers in der Praxis überprüfen.</strong></p>
<div id="bilder">
<p><img src="wp-content/files/traction_0511/01.jpg" alt="" /><br />
<strong>Überraschend sind die Gutmütigkeit und das Power-Potenzial über die Bremsen beim Buggyfahren</strong><br />
<img src="wp-content/files/traction_0511/05.jpg" alt="" /><br />
<img src="wp-content/files/traction_0511/06.jpg" alt="" /><br />
<img src="wp-content/files/traction_0511/02.jpg" alt="" /><br />
<strong>Der gestreckte Hochleisterflügel zeigt deutlich, dass die Electra der ­Intermediate-Klasse entwachsen ist</strong><br />
<img src="wp-content/files/traction_0511/07.jpg" alt="" /><br />
<img src="wp-content/files/traction_0511/03.jpg" alt="" /><br />
<img src="wp-content/files/traction_0511/04.jpg" alt="" /><br />
<strong>Spitz zulaufende Flügelenden mit glatter Segeloberfläche lassen großes Know-how in Wolkenstürmers Entwicklungsabteilung erkennen</strong>
</div>
<p>Um den gesamten Windbereich abzudecken, wird die neue Electra in sieben Größen von 3.2 bis 13.0 Quadratmeter angeboten. Auf den ersten Blick ist dies eine recht großstufige, aber – wie sich im Test gezeigt hat – stimmige Abfolge. Leider werden zum Debüt erst die mittleren fünf Größen zwischen 4.0 und 10.5 Quadratmeter verfügbar sein. Bei diesen Größen steigt der Aspect Ratio von 4,8 bis 5,6 in 0,2er-Schritten an, was einen deutlich schlankeren Flügel mit wachsender Größe bedeutet. Ein deutlicher Schritt ist bei der Zellenzahl von 26 bis zur 6.3er-Electra und 32 ab der 8.0er festzustellen.</p>
<p><strong>Hardware</strong><br />
Auf den ersten Blick fällt das neue Design auf. Ähnlich schlicht wie sein Vorgänger ist der Kite in zwei Farben gehalten. Die Grundfarbe Weiß wird an den Flügelenden und der Schleppkante in Schwarz eingerahmt. Im Gegenlicht kommen zudem die schwarzen Diagonalrippen zur Geltung, was dem Hochleister ein technisch-ästhetisches Aussehen verleiht. Der silberne Schriftzug mit dem Serien­namen und der Größenangabe unterstützt noch den eleganten Gesamteindruck des Flügels.</p>
<p>Gefertigt wird der Kite aus hochwertig beschichtetem Gleitschirmtuch, das sauber vernäht wurde, dem Besitzer bei guter Pflege und Behandlung eine hohe Lebenserwartung des Schirms verspricht und dabei Garant für eine beträchtliche Leistung sein sollte. Die ummantelte Waage ist vernäht; eine Verstell- und Trimmmöglichkeit gibt es nicht. Sie wurde in den Tests aufgrund der guten Voreinstellung aber auch nicht vermisst.</p>
<p>Bei den Lufteinlässen geht Wolkenstürmer einen unkonventionellen Weg. Üblicherweise findet man dort Verstärkungen aus Mylar, die eine gleichförmige Profilausformung bewirken sollen. Die Electra 2 ist mit Gaze über die gesamten Einlassöffnungen ausgestattet, was für eine gleichmäßige Leitkantenausformung sorgt. Auf diese Weise wird der Luft ein ungehindertes Ein- sowie Umströmen ermöglicht und darüber hinaus verhindert, dass am Strand etwa Muscheln in das Innere des Kites gelangen können. Um eingedrungenen Sand zu entfernen, sind an den Enden Dirt-Outs mit Klettverschluss eingenäht, zu denen an der Endkante ein Durchlasskanal führt. </p>
<p><strong>Leichtigkeit des Fliegens</strong><br />
Angeleint an 14 bis 18 Meter langen Schnüren, abhängig von der Kite-Größe, steigt die Electra 2 nach einem kurzen Ruck in den Zenit und wartet dort ruhig auf weitere Lenkbefehle. Nach dem Entern des Buggys und einem kurzen Ziehen an den Handles geht die Fahrt zügig los. Die Kraft­entfaltung ist dabei sanft, aber stetig und der Seiten­zug hält sich angenehm in Grenzen.</p>
<p>Um den Schirm etwas näher kennenzulernen, wird er zunächst auf dem Halbwindkurs getestet. Dabei fällt neben dem stabilen und gutmütigen Flugverhalten sofort auf, dass zur Generierung von zusätzlicher Leistung das Fliegen von Sinuskurven weniger zum Erfolg führt als der Einsatz der Bremse. Hier eröffnet sich dem Piloten allerdings ein sehr großes Betätigungsfeld. Zum Beispiel war es beim Testflug der 10.5er-Electra-2 möglich, die Bremse über einen Weg von etwa 25 Zentimeter zu ziehen, was mit stetigem Leistungszuwachs quittiert wurde.</p>
<p>Beim Fahren von Halsen oder Wenden reagiert der Kite zügig auf Lenkimpulse und aufgrund des geringen Liftverhaltens fühlt man sich hierbei auch bei höheren Geschwindigkeiten sicher. Be­­sonders für weniger versierte Piloten ist es beim Fahren der Wende angenehm, dass dazu keinerlei Bremseinsatz vonnöten ist. Nach Richtungswechseln mit dem Buggy ist etwas Einsatz des Piloten erforderlich, da die Electra 2 nicht wie ein rein­rassiger Rennschirm sofort nach vorne schießt, sondern eher etwas langsamer Strömung aufnimmt; aber das lässt sich gerade bei böigen ­Winden eher als Vorteil sehen, da der Schirm sich auch hier relativ mühelos beherrschen lässt.</p>
<p>Selbst außerhalb der optimalen Windbedingungen bereitet der Hochleister eine Menge Spaß. In unterpowerten Einsätzen kann man die Eigenschaften des bei der Herstellung verwendeten leichten Gleitschirmtuchs ausnutzen und sich entspannt und gemächlich ziehen lassen. Gerade im überpowerten Bereich zeigt der Schirm, dass er auch zu mehr fähig ist. Mit etwas Pilotenerfahrung bleibt er überraschenderweise jederzeit beherrschbar und vermittelt dem Piloten nicht das Gefühl, nicht mehr Herr der Lage zu sein. Dafür verwöhnt die Electra nun mit beeindruckenden Raumwindleistungen. Mit der Größe 4.0 bei oberen 6 Windstärken waren bei unseren Tests mit einem schwereren Fahrer Geschwindigkeiten oberhalb von 80 Stundenkilometern möglich. Dieses Highspeed-Potenzial sollten aber eher die erfahrenen Buggypiloten ausreizen.</p>
<p><strong>Zielgruppe</strong><br />
Die Wolkenstürmer Electra 2 ist als Hochleister für diejenigen interessant, die sich zur Gruppe der Fort­­­geschrittenen zählen und sich von ihrem Sport­­gerät Leistung und Speed bei maximaler Stabilität und einem zuverlässigen und berechenbaren Flugverhalten wünschen. Auch der Einsatz in Regatten und Platzierungen in den Top 5 haben bewiesen, dass die Electra 2 das Potenzial besitzt, nicht nur den Anforderungen des Freizeitfahrers, sondern auch den Ansprüchen des ambitionierten Renneinsteigers gerecht zu werden.</p>
<p>Text: Michael Horst<br />
Fotos: Rainer Keller</p>
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		<title>Höhenflüge inklusive</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Jun 2011 10:06:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Traction]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Testbericht dreht sich um das neue High Fly, das „tierische“ Zebra-Board im Vertrieb von Libre. Zurückgehalten haben sich die Zuständigen bei der Namensgebung des Zebra-Boards jedenfalls nicht, so viel steht fest. Aber kann das Board seinen Namen „High&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="margin-top: -7px;" src="wp-content/files/traction_0411/aufmacher.jpg" alt="" width="590" /></p>
<p><strong>Dieser Testbericht dreht sich um das neue High Fly, das „tierische“ Zebra-Board im Vertrieb von Libre. Zurückgehalten haben sich die Zuständigen bei der Namensgebung des Zebra-Boards jedenfalls nicht, so viel steht fest. Aber kann das Board seinen Namen „High Fly“ auch rechtfertigen, oder sollte es lieber bodenständiger wie ein Zebra in der Savanne bleiben?</strong></p>
<div id="bilder">
<img src="wp-content/files/traction_0411/02.jpg" alt="" /><br />
<strong>Robust gebaut geht das neue Zebra durch dick und dünn</strong><br />
<img src="wp-content/files/traction_0411/03.jpg" alt="" /><br />
<strong>Gut geformtes Epoxid-Komposit-Deck für optimales Feedback</strong><br />
<img src="wp-content/files/traction_0411/04.jpg" alt="" /><br />
<strong>Shiny Chic: robuste Alufelgen am High Fly</strong><br />
<img src="wp-content/files/traction_0411/05.jpg" alt="" /><br />
<img src="wp-content/files/traction_0411/06.jpg" alt="" />
</div>
<p>Freestyler sehen sofort den Grab-Handle in der Mitte des Boards für Board-Off-Tricks und die festen Ratschenbindungen, die guten Halt bieten. Dank Sandpapiertape unter den Bindungen lässt sich ein Hin- und Her- oder Herausrutschen effektiv vermeiden. Und was ist an das Fahrgestell aus 12-Millimeter-Trucks geschraubt? Die 8-Zoll-„Alus“ – in der Autotuning-Szene würde man dazu wohl „schicke Puschen“ sagen – gehören ebenso zur fabelhaften Grundausstattung dieses Landboards. Zebra will mit den massiven 12-Millimeter-Achsen dem Skateachsen-Problem, also dem Verbiegen der Achsen bei hartem Einsatz, offensichtlich ein Ende setzen. Die Achsen sind in der Praxis spurtreu und das gut geformte Epoxid-Komposit-Deck unterstützt aktiv das Lenkverhalten. Beim Lenken merkt man durch genaueres Betrachten, wie sehr das Deck die einmal ­eingeschlagene Lenkbewegung aktiv unterstützt, was zu einem sehr direkten Lenkverhalten führt. Zudem bietet das Deck auch einen angenehmen Flex, der Schlaglöcher und harte Landungen abfedert. Im Test musste das Board sogar tieferen Sand bewältigen, durch den es sich wie ein Geländewagen hindurchschaufelte. Der Pop ist dementsprechend auch nicht von schlechten Eltern und überzeugt im Absprung. Beim Freestylen in der Luft ist das Landboard aufgrund seiner 6 Kilogramm Gewicht mit Leichtigkeit zu beherrschen und dem Rider garantiert kein Klotz am Bein.</p>
<p>Es ist schon erstaunlich, wie leicht das Board trotz der Ausstattung mit Alu- anstatt Plastik-Felgen bleibt. Die Verarbeitung ist sehr gut, wie auch schon beim günstigsten Zebra-Board aus unserem Vergleichstest in <b>KITE &#038; friends 6/2009</b>, dass jedoch mehr für Einsteiger als für Aufsteiger geeignet ist. Das Deck weist keine unreinen Verarbeitungsspuren auf und kommt in netter Verpackung mit Aufbau- und Justierwerkzeug.</p>
<p>Text: Nick Feldhusen<br />
Fotos: Nick und Tom Feldhusen</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Norwegen &#8211; Mehr als nur Schnee für Kiter</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Apr 2011 14:54:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Traction]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Gegend um Stavanger hat viele landschaftliche Reize zu bieten, zum Beispiel herrliche Fjorde, majestätische Berge und atemberaubende Strände. Wenn man bei Kitern das Land Norwegen erwähnt, antworten sie wahrscheinlich „Oh, ein perfekter Ort zum Snowkiten“ – und das&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="margin-top: -7px;" src="wp-content/files/traction_0311/aufmacher.jpg" alt="" width="590" /></p>
<p><strong>Die Gegend um Stavanger hat viele landschaftliche Reize zu bieten, zum Beispiel herrliche Fjorde, majestätische Berge und atemberaubende Strände. Wenn man bei Kitern das Land Norwegen erwähnt, antworten sie wahrscheinlich „Oh, ein perfekter Ort zum Snowkiten“ – und das stimmt natürlich auch. Das Land hat einige der weltweit besten Spots für das Kiten im Schnee, aber Norwegen hat eben auch Sommer, und damit perfekte Bedingungen für das Kitesurfen.</strong></p>
<div id="bilder">
<img src="wp-content/files/traction_0311/norwegen2.jpg" alt="" /><br />
<strong>An warmen Sommertagen genießt Kari den Strand bei Stavanger</strong><br />
<img src="wp-content/files/traction_0311/norwegen3.jpg" alt="" /><br />
<strong>Gute Winde und tolle Spots machen Norwegen zum Kitesurfland</strong><br />
<img src="wp-content/files/traction_0311/norwegen9.jpg" alt="" /><br />
<strong>Große Vorfreude auf das Kite-Vergnügen der Weltspitzen-Kiterin</strong><br />
<img src="wp-content/files/traction_0311/norwegen4.jpg" alt="" /><br />
<strong>Für KITE &#038; friends zeigt Kari erstmals, dass in Norwegen auch Buggyfahren möglich ist</strong><br />
<img src="wp-content/files/traction_0311/norwegen8.jpg" alt="" /><br />
<strong>Wenn das Wetter rau wird, ist ein guter Wetsuit angesagt</strong><br />
<img src="wp-content/files/traction_0311/norwegen5.jpg" alt="" /><br />
<strong>Die Küste entlang – Hauptsache, Kari steht auf dem Board</strong><br />
<img src="wp-content/files/traction_0311/norwegen7.jpg" alt="" /><br />
<strong>Immer aktiv und Hund Truls ist stets mit dabei</strong><br />
<img src="wp-content/files/traction_0311/norwegen6.jpg" alt="" /><br />
<strong>Gemütlich den Tag ausklingen lassen (links Kari Traa, rechts Kari Schibevaag)</strong>
</div>
<p>Meine Heimatstadt Stavanger ist im Südwesten von Norwegen und die Strände dort lassen sich durchaus mit den großartigen in Tarifa in Spanien vergleichen. Die Sanddünen erstrecken sich von Stavanger hinunter den ganzen Weg bis nach Brusand, das mit dem Auto in einer Stunde zu erreichen ist. Hier findet man mehr als zehn gute Spots, je nachdem, aus welcher Richtung der Wind weht: mit flachem Wasser für die Freestyler oder Wellen mit richtiger Dünung. An allen Stränden ist mehr als ausreichend Platz, sogar mitten in der Saison von Mai bis September. Hier müsst Ihr nicht auf einer Geraden kiten wie etwa in der Lagune von Cumbuco oder in Tarifa im August. Wer einmal zu der Zeit dort war, weiß, wovon ich spreche.</p>
<p><strong>Conditions</strong><br />
Norwegen ist nicht gerade für seine extreme Hitze bekannt, aber im Sommer haben wir normalerweise zwischen 19 und 26 Grad Celsius. Natürlich kann es auch einmal wärmer oder auch kälter sein, sodass Bikinis und Badehosen nur etwas für echte Wikinger sind. Aber die Strände sind wunderschön in der Gegend von Stavanger. Es gibt eine lange Küstenlinie mit weißem Sand. Bei Ebbe gibt es eine harte Fläche direkt an der Wasserkante, da kann man bestens Buggykiten. Die Wassertemperatur beträgt um die 16 Grad Celsius, Ihr braucht zum Kitesurfen also einen Wetsuit. Es gab auch schon Tage, an denen ich keinen brauchte, aber da das für Stavanger eher unnormal ist, bringt lieber einen mit. Die Leute in der Stadt sind sehr nett und freundlich, und mit den Locals unter den Kitern bekommt man schnell Kontakt. Alle sprechen hier Englisch, und man kommt leicht an Informationen über gute Spots und andere nützliche Dinge. Wenn Ihr Euren Trip nach Norwegen planen wollt, schaut mal im Spotguide des Stavangerkiteklubb nach. Hier gibt es Informationen über Spots, einen Chatroom, wo<br />
man ortskundige Kiter treffen kann und vieles mehr. Beim Chatten kann man alles über die unterschiedlichsten Spots erfahren, zum Beispiel, wo es besonders gut zum Kiten ist, wo die anderen hingehen, aber auch, wo man in der Stadt am besten ausgehen kann, wo man Kite-Zubehör kaufen sollte oder wo es Übernachtungsmöglichkeiten gibt und so weiter. Die Leute sind normalerweise sehr hilfsbereit und antworten auch prompt.</p>
<p><strong>Partytime</strong><br />
Im Sommer ist Stavanger berühmt als Partystadt und hat dann auch viel zu bieten. Es gibt zahlreiche Festivals wie das Humor-Festivalen (ein Festival für Stand-up-Comedy), das Gladmat (ein kulinarisches Happy-Food-Festival), die World Series in Volleyball, das MaiJazz und einige mehr. Ihr solltet nur bedenken, dass Norwegen nicht gerade das billigste Land ist und Essen und Trinken ihren Preis haben. Ein Bier und eine Mahlzeit im Restaurant kosten etwa 20,– bis 40,– Euro, und für ein Bier allein werden schon 6,– bis 7,– Euro verlangt. Man kann aber eine Menge Geld sparen, wenn man die Lebensmittel und den Alkohol in Geschäften wie Rema 100, Kiwi oder Rimi kauft.</p>
<p><strong>Ortsübliche Küche</strong><br />
Die traditionelle norwegische Küche basiert meist aus den Nahrungsmitteln, die in Norwegen leicht zu bekommen sind, und zwar in den Bergen, in den Wäldern und an der Küste. In vielen Aspekten unterscheidet sie sich stark von ihrem kontinentalen Pendant, mit einer insgesamt stärkeren Betonung auf Wild und Fisch. Die moderne norwegische Küche, obwohl noch immer stark von ihrem traditionellen Hintergrund geprägt, trägt natürlich wie überall die Zeichen der Globalisierung: Nudeln, Pizza und ähnliche Gerichte sind mittlerweile genauso üblich geworden wie Fleischbällchen und Kabeljau. Und die Restaurants in den Städten haben dieselbe Auswahl, die man auch in jeder anderen westeuropäischen Stadt erwarten kann.</p>
<p><strong>Was gibt es zu sehen?</strong><br />
Stavanger hat die längsten Sandstrände in ganz Norwegen. In einem Artikel mit dem Titel „Die besten Ferien 2004“ hat die Sunday Times Solastranden sogar zum sechstbesten Strand der Welt erklärt. Der Journalist David Wickers war so begeistert, dass er den Strand noch höher bewertete als andere sowohl in Spanien als auch in Thailand.</p>
<p>Swords in Rock ist in Hafrsfjord. Hier stehen drei riesige Schwerter auf einem Hügel, als Erinnerung an die Schlacht von Hafrsfjord im Jahr 872, als König Harald Fairhair alle Norweger unter einer Krone versammelte. Die Domkirke am Hafen ist die älteste Kathedrale in ganz Norwegen. Stavanger ist auch die Hauptstadt des Öls und weist das Norsk Oljemuseum (Norwegisches Petroleum Museum) auf.</p>
<p>Norwegen hat eine Menge Fjorde und die findet man auch in Stavanger. Einer der berühmtesten ist der Lysefjord. Er ist 42 Kilometer lang und seine felsigen Wände fallen fast vertikal über 1.000 Meter tief ins Wasser ab. Aber der Fjord ist nicht nur lang und schmal, sondern stellenweise so tief wie die ihn umgebenden Berge. Diese majestätische Umgebung kann man das ganze Jahr auf einer Fjord-Kreuzfahrt von Stavanger aus erkunden. Dies ist unzweifelhaft eines der Highlights in Norwegens Natur.</p>
<p>Der Felsvorsprung Preikestolen auf über 600 Meter über dem Meeresspiegel ist die am häufigsten besuchte Attraktion in der Provinz Rogaland. Man kann ihn vom Lysefjord aus sehen, aber von oben ist alles noch viel eindrucksvoller. Nach einer spektakulären zweistündigen Wanderung hat man einen herrlichen Blick über den gesamten Fjord. Das Kjerag-Plateau ist eine andere Riesenattraktion der Gegend. Sein höchster Punkt liegt 1.110 Meter über dem Meeresspiegel, aber es ist der nördliche Steilhang hinunter zum Lysefjord, der die meisten Besucher anzieht. Dieser ist 984 Meter hoch und liegt in der Nähe des berühmten Kjeragbolten, einem großen Stein, der zwischen zwei Felsen steckt. Für die Wanderung nach Kjerag sollte man zwei Stunden einplanen. Und macht Euch auf eine anstrengende Wanderung gefasst, die aber die Mühen durchaus lohnt.</p>
<p><strong>Unterkunft</strong><br />
Es sind viele Hotels und Campingplätze in allen Preiskategorien vorhanden. Am billigsten ist sicher das Zelten, aber es gibt zahlreiche schöne Hotels in Stavanger. Schaut doch mal auf der Website <a href="http://www.visitnorway.com/de/Stories/Ubernachtung" rel="nofollow">www.visitnorway.com</a> nach, wo Ihr leicht eine Unterkunft finden werdet. Die norwegische Währung ist Kronen (NOK) und ein Euro ist ungefähr 8,30 NOK wert. Was sollte man mitbringen? Eure Kite-Ausrüstung, ein paar warme Sachen zum Anziehen und viele Sommerklamotten.</p>
<p>Mehr Infos sowie Kontakte zum Kiten vor Ort bietet auch der  <a href="http://www.stavangerkiteklubb.com/spotguide">Stavangerkiteklubb</a>.</p>
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		<title>Tensor von Prism &#8211; Edelpower aus den Staaten</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Feb 2011 08:54:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Traction]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Tensor von Prism wird nicht wie die gleichnamige Rute vom Unterbewusstsein eines Rutengängers gesteuert, sondern ganz bewusst vom Kiter. Das ist vermutlich auch gut so, denn dieser Schirm kann eine ganz ordentliche Zugkraft entwickeln. Wie sich die Tensor&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="wp-content/files/traction_0211/aufmacher.jpg" width="590" alt="" style="margin-top:-7px" /><br />
<strong>Die Tensor von Prism wird nicht wie die gleichnamige Rute vom Unterbewusstsein eines Rutengängers gesteuert, sondern ganz bewusst vom Kiter. Das ist vermutlich auch gut so, denn dieser Schirm kann eine ganz ordentliche Zugkraft entwickeln. Wie sich die Tensor als erster echter Powerkite der angesehenen US-Lenkdrachenschmiede Prism in der Praxis schlägt, zeigt der Test.</strong></p>
<div id="bilder">
<img src="wp-content/files/traction_0211/01.jpg" alt="" /><br />
<strong>Ein außergewöhnliches und wirklich aufwändiges Design</strong></p>
<p><img src="wp-content/files/traction_0211/02.jpg" alt="" /><br />
<strong>Die Bar bietet zwei Safety-Auslöser</strong></p>
<p><img src="wp-content/files/traction_0211/03.jpg" alt="" /><br />
<strong>Mit Kitekillern gesichert, aber nicht wirklich ergonomisch in der Hand liegend</strong></p>
<p><img src="wp-content/files/traction_0211/04.jpg" alt="" /><br />
<strong>Der umfangreiche Lieferumfang, hier in Handle-Konfiguration</strong></p>
<p><img src="wp-content/files/traction_0211/05.jpg" alt="" /><br />
<strong>Die Kernstücke des Systems: Griffenden und Lenkstangenmitte</strong></p>
<p><img src="wp-content/files/traction_0211/06.jpg" alt="" /><br />
<strong>Nach dem Loslassen der Bar landet der Kite</strong></p>
<p><img src="wp-content/files/traction_0211/07.jpg" alt="" />
</div>
<p>Die Freunde edler Lenkdrachen wissen es: Prism wäre nicht Prism, wenn nicht bereits das Behältnis des Kites etwas Besonderes darstellen würde. So ist es auch bei der Tensor, die in drei Größen mit 3.1, 4.2 und 5.0 Quadratmetern Segelfläche angeboten wird. Der 80 Zentimeter hohe Bag ist mit Tragegurten als Rucksack zu tragen und wird von drei Kompressionsgurten auf kaum mehr als 20 Zentimeter Breite zusammengezurrt. Öffnet man die drei Gurtschnallen der durchgestylten Tasche, so befindet sich unter dem mittleren Reißverschluss der Kite, während an den Seiten vier Mesh-Fächer das Zubehör und die Anleitung aufnehmen. Diese zeigt bereits mit ihren 28 Seiten (leider nur in englischer Sprache), dass man beim US-Hersteller die Kunden ernst nimmt. Dabei wird darin kein Wort über das Anleinen des Kites verloren – und warum nicht? Na, weil die Tensor bereits fertig angeleint ausgeliefert wird.</p>
<p><strong>Systeme</strong><br />
Von der Controlbar lassen sich die vier Schnüre schnell abwickeln und die Tensor ist im Nu startbereit. Der beiliegende Bodenstecker wird in die Erde gedrückt und der Kite mittels Handschlaufe an der Safetyleash, welche mittig durch die Bar geführt ist, sicher fixiert. Doch fallen uns gleich der mitgelieferte Inbus-Schlüssel sowie zwei Griffenden auf, jeweils mit Kitekiller. Als wenn wir es nicht schon gewusst hätten: Die 65 Zentimeter breite Lenkstange kann in zwei halb so lange Vierleinergriffe geteilt werden. Dabei werden das Metall-Mittelteil mittels zweier Schrauben demontiert, die Griffenden eingesteckt und verschraubt sowie die Bremsschnüre umgehängt: fertig! Tatsächlich funktioniert dieses System in unserem Test einwandfrei und spätestens das Manual beschreibt genau, was wie zu tun ist.</p>
<p><strong>Bar-Betrieb</strong><br />
Die Safetyleash wird mittels Klettbandschlaufe am Handgelenk befestigt und dient dann als Backstall-Safety, welches den Kite beim Loslassen der Bar abrupt vom Himmel holt. Ein zweiter Auslöser ermöglicht es dem Piloten, sich jederzeit ganz vom Kite zu lösen, wobei die Zugrichtung zum Kite hin ungewohnt erscheint. Da keinerlei Befestigungsmöglichkeiten für den Einsatz am Trapez vorgesehen sind, halten sich die Sicherheitsrisiken sowieso in Grenzen. Auch der empfohlene Testwind von maximal 3 Beaufort bietet dem Einsteiger Sicherheit. Selbst bei vier Windstärken fühlen wir uns als erfahrene Kiter im Umgang mit der Tensor noch sicher, wobei die 4.2er schon ordentlich Dampf auf die Leinen gibt. Das Anpowern macht von Beginn an Spaß und auch das Lenkverhalten ist überraschend direkt. Nachdem wir uns einige Male über den Sand ziehen gelassen haben, ist ein Pilotenwechsel angesagt. Das automatische Landen über das Safety durch Loslassen erweist sich dabei als unkompliziert und praktikabel. Auch der nächste Pilot kommt gut zurecht, und nachdem die Kraft langsam nachlässt, können die Tensor-Schnüre easy mit Achten über die Bar aufgewickelt werden.</p>
<p><strong>Convert to Handles</strong><br />
Doch halt: Wir wollen doch auch den Einsatz an Handles testen! Also Endstücke und Schlüssel rausgeholt und umgebaut. Doch während die Centerline an der Bar unseres Testkites 110 Zentimeter lang ist, messen die Handle-Bremstampen lediglich 60 Zentimeter. Und tatsächlich verhindern die 50 Zentimeter Differenz, dass die Tensor in der Handle-Variante vom Boden abhebt. Erst als wir die Bremse am Kite ganz herauslassen und die Hauptschnüre durch einen Knoten im oberen Tampen um etwa 20 Zentimeter weiter verkürzen, erreichen wir eine geeignete Trimmung. Schade, dass diese Längendifferenz nicht von Haus aus präziser abgestimmt wurde. Zudem fühlen sich die ehemaligen Bar-Enden als oberer Handle-Abschluss beim Greifen ungewohnt an. Auch nach mehrmaligem Umgreifen und längerem Flug mag sich nicht so recht eine komfortable Halteposition einstellen.</p>
<p><strong>Mattenflug</strong><br />
Die Tensor nur auf ihr Steuersystem zu reduzieren, würde dem Kite natürlich nicht gerecht werden. Die Tensor ist für Einsteiger und Fortgeschrittene konzipiert und soll dafür ein gutmütiges Verhalten am Windfensterrand sowie eine gut kontrollierbare Kraftentfaltung bieten. Tatsächlich steht die Tensor sehr sauber am Himmel und selbst leichte Böen bringen sie nicht so schnell aus der Ruhe. Hierbei zahlt sich der mittlere Aspect Ratio mit 18 Zellen bei der 3.1er und 4.2er sowie 20 Zellen bei der 5.0er Größe aus. Die kleinste Tensor mit immerhin schon 3.1 Quadratmetern Fläche empfiehlt der Hersteller für windigere Gegenden und um die Grundlagen des Powerkiting zu erlernen. Darüber soll die 4.2er-Tensor der vielseitigste Kite mit dem weitesten Windbereich im Traction-Einsatz auf Land sein, während die Tensor 5.0 den Beinahmen „Big Daddy“ erhielt und für massive Kraftentwicklung und bereits wirklich hohe Sprünge gut sein soll. Auch der Einsatz als Zuggerät für das Snowkiting oder andere Traction-Anwendungen ist hier vorgesehen, wobei Anfänger Vorsicht walten lassen sollten. Leider ist an Bar und Handles kein Trapeztampen vorhanden und auch die Bedienungsanleitung schweigt zu diesem Thema. Dabei wäre der Einsatz am Trapez doch eine wichtige Grundlage zum ermüdungsfreien Einsatz als Zuggerät. </p>
<p><strong>Trimmung</strong><br />
Neben dem – bei unserem Testmodell im Handle-Betrieb unumgänglichen – Feintrimm der Bremsschnüre wurde die Hauptwaage mit einem Trimmsystem versehen. Doch nach einigen Versuchen kamen wir immer wieder auf die mittlere Position zurück, welche die Neutralstellung darstellt und nach unserem Empfinden die besten Allround-Eigenschaften bietet. Für die Anpassung an unterschiedliche Windverhältnisse empfanden wir die Justage-Schritte als zu grob.</p>
<p><strong>Fertigung</strong><br />
Bei den Lenkdrachen setzte Prism in der Vergangenheit bereits Maßstäbe in puncto Verarbeitung und auch bei der Tensor wird mit den Sicherheits- und Qualitätsmaßgaben von Paraglidern geworben. Und tatsächlich macht die aufwändig gestaltete Kappe einen wertigen Eindruck. Die Design-Paneele sind sauber mit Segelmachernaht verbunden und die Profile an der Unterseite mit Double-­Stitch vernäht. Komfortabel ist auch das komplette Drainagesystem mit Durchlass an der Endkante und Klettband-Dirt-Outs am Flügelende, die ­mittels herausziehbarer Stofflasche selbst im Flug offen gehalten werden können. So kann bei Bedarf Sand, Dreck oder Wasser perfekt aus den Kammern herausgeführt werden. Die Waage aus poly­esterummantelter Dyneemaschnur ist ebenfalls sauber ­vernäht.</p>
<p><strong>Bar oder Handles?</strong><br />
Auch wenn ich häufig den Handles aufgrund besserer Einflussnahme und besser dosierbarer Steuerung den Vortritt gegenüber einer statischen Bar geben würde, so ist die Tensor wirklich perfekt auf ihre Bar abgestimmt. Kontrolle und Manövrierbarkeit sind geradezu perfekt koordiniert. Allerdings haben wir im Test einen Trapeztampen bitterlich vermisst und weder Buggy noch Board bestiegen, obwohl die Kraftentfaltung der Tensor sicher geeigneten Vortrieb geboten hätte. Daher würde ich beim Kauf die Bar für den fortgeschrittenen Einsatz auch immer mit einem Trapeztampen oder einer sogenannten Harnessline updaten. Ein gut funktionierender Auslöser sollte in diesem aber auf jeden Fall integriert ein.</p>
<p><strong>Für wen?</strong><br />
Ein Schirm für Powerkiter, die die Vorteile der beiden Welten „Bar“ und „Handles“ kennenlernen wollen, die gerne einen außergewöhnlichen Kite aus dem Stand fliegen beziehungsweise sich für das Traction-Kiting fit machen wollen. Oder eben auch für Prism-Kite-Liebhaber, die sich dem Bann der Marke nicht entziehen können.</p>
<p><strong>Text und Fotos: Jens Baxmeier</strong></p>
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		<title>Tubeless &#8211;  Randas von Jochum &amp; Nesler</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Dec 2010 11:37:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Traction]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="wp-content/files/traction_0111/aufmacher.jpg" width="590" alt="Lenkdrachenlegenden" style="margin-top:-7px" /><br />
<strong>JN – das steht für die Namen der beiden Gründer der Südtiroler Kite-Schmiede: Bernhard Jochum und Michael Nesler. Bereits seit sieben Jahren entwickeln sie in Meran ausgefeilte Kite-Systeme und Boards. Hatten sie in den ersten Jahren vornehmlich Tubekites im Programm, so wundert es nicht, dass mittlerweile sogar zwei Depower-Matten zum Abreiten der heimischen Berge zur Verfügung stehen. Wir konnten für Euch bereits vor der kommenden Snowkite-Saison die Randas in der 10,5-Quadratmeter-Größe testen.</strong></p>
<div id="bilder">
<img src="wp-content/files/traction_0111/01.jpg" alt="" /><br />
<strong>Schlicht und edel tritt der JN-Openceller Randas an</strong></p>
<p><img src="wp-content/files/traction_0111/02.jpg" alt="" /><br />
<strong>Ebenso durchdachtes wie effizientes Sicherheitssystem von JN</strong></p>
<p><img src="wp-content/files/traction_0111/03.jpg" alt="" /><br />
<strong>Ein Bag voller Kite-Freuden</strong>
</div>
<p>Wo die neue Randas von JN auftaucht, ist ihr Aufmerksamkeit sicher, denn schlichter geht Drachendesign kaum: In edlem Schwarz gehalten, wurde sie zur Größenunterscheidung nur durch ein gelbes, rotes oder – wie bei der von uns getesteten Größe 10.5 – ein weißes Kreuz gekennzeichnet. JN-typisch wird der Freestyle-Openceller in einem funktionalen Rucksack mit allerlei zusätzlichem Schnickschnack wie Ersatzleinen und Reparaturtuch ausgeliefert. Dank der ausführlichen Anleitung und der verwechslungssicheren Leinenkodierung ist die Randas schnell an die Bar angeleint und bereit für den ersten Flug.</p>
<p><strong>Potenzial</strong><br />
Nach dem Start füllt sie sich beim Aufstieg in den Zenit schnell und bleibt dann in Erwartung des ersten Lenkbefehls ruhig dort stehen. In Fahrt­richtung gelenkt, kommt sie angenehm zügig in Strömung, entwickelt aber keinen ruckartigen oder aggressiven Zug. Auch Aufsteiger werden nicht überfordert sein. Um mit dem Landboard in Fahrt zu kommen, reichten uns für die Größe 10.5 be­­reits 3 Beaufort Wind. Will man allerdings springen, be­­nötigt man Windgeschwindigkeiten über 20 Stunden­kilometer; dann aber zeigt die Randas, was in ihr steckt. Um abzuheben, genügt es, sie kurz hinter den Zenit zu fliegen und die Bar zu ziehen. Der Lift setzt definiert und soft ein und führt, genügend Sprunghöhe vorausgesetzt, zu einer für diese Kite-Größe beachtlichen Hangtime. </p>
<p><strong>Magischer Kreis</strong><br />
Besonders positiv fiel uns die sehr präzise, direkte Umsetzung der Lenkbefehle auf: Stets kann man die Kite-Position im Windfenster blind erspüren. Dies ist natürlich bei hohen und weiten Hangflügen im winterlichen Gebirge, dem eigentlichen Stammrevier der Randas, von großem Vorteil. Doch auch in unseren Breiten wird selbstverständlich ein reaktionsfreudiger Kite mit einem guten Feedback geschätzt. Und wenn er dann noch wie die Randas ein angenehm rundes, aber nicht zu aggressives Drehverhalten aufweist, steht der Kiteloop-Session nichts mehr im Wege. Egal ob langer Hangflug mit Landungs-Loop oder langsames Die-Berge-hinauf-Kreiseln im Hangaufwind: der kontrollierte Kreisflug ist ihre Paradedisziplin, hierfür wurde sie konstruiert. Als Besonderheit wollen wir erwähnen, dass sich am Kopf des ­Chickenloops ein Wirbel befindet, durch den die verdrehten Frontleinen nach allzu vielen Rotationen in eine Richtung wieder manuell ausgedreht werden können – man hat also mitgedacht.</p>
<p><strong>New School</strong><br />
Doch auch für ausgehakte Tricks eignet sich die Randas durch ihre sehr geringe Backstall-Neigung sehr gut. Für Newschooler ist zudem immer genug Druck im Schirm abrufbar, da der Kite nicht zu weit an den Windfensterrand fliegt. Das Wiedereinhaken erfordert jedoch etwas Geschick; zwar wurde der Chickenloop gegen Verdrehen durch eine Nut an der Bar gesichert, jedoch klappt er ­leider nach unten weg.</p>
<p><strong>Stabilität und Safety</strong><br />
Die Flugstabilität ist sehr gut. Nie hat man das Gefühl, sich auf den Kite konzentrieren zu müssen – er steht einfach bombig am Himmel. Neben dem sauber ausgebildeten Profil ist auch die etwas nach hinten versetzte Flugposition im Windfenster dafür verantwortlich, dass wir während unseres gesamten Tests keinen Absturz durch Überfliegen zu beklagen hatten. So mussten wir allerdings nach Abschluss unserer Testreihe noch ein weiteres Mal auf die ­Wiese, da keiner von uns die Rückwärtsstart-Eigenschaften getestet hatte. Wir waren zunächst skeptisch, ob ein Kite mit einer so reduzierten Bremswaage (an der gesamten mittleren Schleppkante gibt es keine Leinen) überhaupt würde rückwärts starten können. Aber wir wurden eines Besseren belehrt: Bei ausreichendem Wind genügt es, die Bar einzulenken – und schon beginnt sich die Randas auf der Stelle zu drehen und aufzusteigen. Bei weniger Wind gestaltet sich das Umdrehen schon etwas schwieriger. Nicht, dass sie nicht rückwärts starten würde, doch sind die Vorlaufleinen so dünn, dass man sie kaum greifen kann und sie einem aus den Fingern rutschen. Im Schnee wird das Ganze sicherlich ein eher schwieriges Unterfangen. Hier sollte JN nachbessern und dickere Vorlaufleinen oder Kugeln zum Einknoten anbieten.</p>
<p>Das Sicherheitssystem funktioniert über eine sehr schöne Kombination aus Backstallsafety und fünfter Leine. Schiebt man eine rote Hülse oberhalb des Chickenloops von sich weg, öffnet sich ein Mechanismus, die Bar rutscht nach oben und der Kite wird zum Backstall gezwungen. Bei unseren Tests war die Randas danach weitestgehend drucklos, konnte jedoch nach Einholen der Bar wieder verlässlich gestartet werden.</p>
<p><strong>Detailliebe</strong><br />
Natürlich haben die Konstrukteure noch weitere ­Raffinessen eingebaut, die man beim ersten Flug zunächst gar nicht wahrnimmt. So hat uns ein mit Inbusschlüssel verstellbarer Stopperball auf dem Depowertampen sehr gut gefallen. Jeder kann ­seinen individuellen Depower-Weg jetzt selbst ­einstellen. Die Waage weist neben der bereits erwähnten Leinen-Reduktion noch eine weitere Besonderheit auf: So werden die Frontleinen direkt unter der Waage durch eine Cross-Leine verbunden. Fähnchen mit der Aufschrift „less power“ beziehungsweise „more power“ an der Knotenleiter der Steuerleinen machen zudem die Grundtrimmung auch für unerfahrene Piloten einfach. Da klingt es schon fast selbstverständlich, dass JN ausschließlich farbige, gut im Schnee sichtbare Leinen verarbeitet hat. </p>
<p>Die Randas ist unsere Empfehlung des Jahres für den Kitetrip nach Norwegen – für unsere Breiten erschien uns die Größenabstufung von 6, 8 und 10,5 Quadratmeter etwas zu klein gewählt.</p>
<p><strong>Text: Björn Lewalter<br />
Fotos: Susanne Geiß, Björn Lewalter</strong></p>
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		<title>Magma reloaded &#8211; Elliots Allrounder neu gestylt und optimiert</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Oct 2010 10:09:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Traction]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Drachenhersteller Elliot aus Wesel geht 2010 mit einer Überarbeitung der Magma (Test siehe KITE &#038; friends Ausgabe 5/2006) an den Markt. Laut Beschreibung verspricht Elliot nicht nur eine deutliche Leistungssteigerung, sondern bietet auch eine individuelle Anpassung der Waage&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="wp-content/files/traction_0610/aufmacher.jpg" width="590" alt="Lenkdrachenlegenden" style="margin-top:-7px" /><br />
<strong>Der Drachenhersteller Elliot aus Wesel geht 2010 mit einer Überarbeitung der Magma (Test siehe KITE &#038; friends Ausgabe 5/2006) an den Markt. Laut Beschreibung verspricht Elliot nicht nur eine deutliche Leistungssteigerung, sondern bietet auch eine individuelle Anpassung der Waage an die Vorlieben jedes Piloten. Wir haben die Magma II ganz genau unter die Lupe genommen, um zu sehen, was sich hinter dieser Neuauflage verbirgt.</strong></p>
<div id="bilder">
<img src="wp-content/files/traction_0610/01.jpg" alt="" /><br />
<strong>Die Handles von Elliot sind dank kompletten Überzugs bequem und griffig</strong><br />
<img src="wp-content/files/traction_0610/02.jpg" alt="" /><br />
<strong>Die neue Waage verfügt über drei Trimmpositionen</strong><br />
<img src="wp-content/files/traction_0610/03.jpg" alt="" /><br />
<strong>Der direkte Vergleich der Generationen: links die Magma II, rechts die Magma I</strong><br />
<img src="wp-content/files/traction_0610/04.jpg" alt="" /><br />
<strong>Weder im Zenit noch am Windfensterrand zickt die neue Magma</strong><br />
<img src="wp-content/files/traction_0610/05.jpg" alt="" /><br />
<strong>Die praktischen Rucksäcke der Magma-Serie: links das neue, rechts das alte Modell</strong><br />
<img src="wp-content/files/traction_0610/05.png" alt="" /><br />
<img src="wp-content/files/traction_0610/06.png" alt="" />
</div>
<p>Die Magma II wird, wie schon das Vorgängermodell, in einem gut verarbeiteten und sehr bequemen Rucksack geliefert. Enthalten sind der, in eine Plastikhülle eingeschweißte Kite, Bodenanker, Anleitung, Kitekiller, Handles mit durchgängigem Trapeztampen sowie verschiedenfarbige Brems- und Zugleinen. Elliot hat versucht, den gesamten Windbereich optimal abzudecken, und bringt die Magma II in den Größen 1.5, 2.0, 3.0, 4.0, 5.0 und 6.5. Der Aufbau stellt selbst für den Einsteiger keine Schwierigkeit dar und ein Verwechseln von Brems- und Zugleinen wird dank unterschiedlicher Farbgebung verhindert. Eine Besonderheit bei der Magma ist die farbliche Gestaltung der Kites, denn Elliot hat jeder Größe eine eigene Farbe zugeteilt.</p>
<p><strong>Ersteindruck</strong><br />
Betrachtet man die Magma II im Vergleich zum alten Modell, dann wird auf den ersten Blick ein verändertes Design sichtbar. So wirkt der Kite gestreckter und weniger rundlich als sein Vorgänger. Die Verarbeitung ist gut; einige wichtige Stellen, wie die Unterkante der Profile, wurden doppelt vernäht. Das Tuch macht einen festen und sicheren Eindruck. Außerdem wurde die Waagetechnik komplett überarbeitet. So ist es jetzt möglich, das Flugverhalten der Matte an die Wünsche des Piloten anzupassen. Die C-Ebene kann dabei voreingestellt werden. In der Grundeinstellung des Drachens befindet sich die Waage auf einer neutralen Position. </p>
<p>Die Moosgummi-Handles von Elliot können sich sehen lassen. Sie liegen bequem in der Hand und ermöglichen stundenlanges Fliegen ohne Schmerzen in den Fingern. </p>
<p><strong>Der Flug</strong><br />
Ist der Kite erst einmal aufgebaut, will man sofort loslegen. Ein kleiner Ruck an den Zugleinen und die Magma II steigt gleichmäßig in den Himmel. Sofern der Wind ausreicht, steht sie stabil und sicher im Zenit. Und bewegt man sie dann hin und her, spürt man schon die ersten Kräfte. Am Windfensterrand steht der Kite, ganz im Gegenteil zur Magma I, sehr stabil. Zieht man den Schirm durch das untere Windfenster, entwickelt er enorme Kräfte und zieht einen schnell und mit viel Power über Strand oder Wiese. </p>
<p>Im direkten Vergleich zwischen der alten und der neuen Magma haben wir die 4 Quadratmeter großen Versionen getestet. Dabei kann man definitiv hinter die Aussage „Leistungssteigerung“ einen Haken machen! Als wir uns mit der Magma II zum ersten Mal in den Buggy setzen, kommen wir aus dem Stand problemlos zum Rollen. Zieht man den Schirm in die Powerzone, nimmt der Buggy schnell Fahrt auf und wir können problemlos alle Manöver fahren. Der Schirm steht dabei jederzeit stabil in der Luft. Die Trägheit der Magma II bei Drehungen ist allerdings im Vergleich zur ersten Magma unverändert. Erst wenn die Bremse zum Einsatz kommt, wird der Kite drehfreudiger. </p>
<p><strong>Trimmungen</strong><br />
Wie bereits erwähnt, besitzt die Magma II eine Verstellwaage. Da hier nur die C-Ebene im Verhältnis zu den starr gekoppelten A- und B-Ebenen justierbar ist, fliegt der Schirm in jeder Stellung ohne nennenswerte Defizite in der Flugstabilität. Aber auch die Zugkraft wird nicht immens verändert. Vielmehr kann die Charakteristik angepasst werden. Mit langer C-Ebene werden Seitenzug und Lift größtmöglich reduziert. Dies kann ein Sicherheitsplus beim stark angepowerten Buggy-Einsatz sein, wobei sich das Handling eher lasch und weniger präzise anfühlt. Eine kurz gezogene C-Ebene verleiht der Magma eine hohe Präsenz gepaart mit mehr Hub, beispielsweise zum Boarden und Buggyfreestylen. Letzten Endes gefiel uns die Serieneinstellung in mittlerer Position am besten, da hier die Flugeigenschaften am ausgewogensten sind. Beim Flug im höheren Windbereich – und den hatten wir im Test mit 6 Windstärken für 4 Quadratmeter sicherlich erreicht – empfiehlt es sich, die Bremsen lang zu trimmen. Wir kamen im High-End-Einsatz sogar mit 12 Zentimeter mehr als die längste Verstellmöglichkeit der Knotenleiter an der Bremswaage bestens zurecht.</p>
<p><strong>Treffer</strong><br />
Mit der Magma II hat Elliot eine Punktlandung hingelegt. Die Überarbeitung des alten Schirms ist eindeutig gelungen. Power und Stabilität zeichnen die Magma II aus. Im Buggysport entwickelt sie enorme Kräfte, was ein sicheres und schnelles Fahren er­­­mög­­licht. Nicht nur Einsteiger, sondern auch fortgeschrittene Piloten werden mit ihr zu einem vergleichsweise kleinen Einstiegspreis viel Spaß haben.</p>
<p><strong>Für wen?</strong><br />
Die Magma II richtet sich primär an Anfänger im Kitesport. Die stabilen Flugeigenschaften sorgen dafür, dass der Schirm nicht wie ein „Lappen“ vom Himmel fällt. Aber auch fortgeschrittene Piloten können mit der neuen Magma II viel Spaß haben, denn besonders durch die Leistungssteigerung kommt jeder auf seine Kosten. </p>
<p>Jan-Philipp Burmann</p>
<p><strong>Text und Fotos:<br />
Jan-Philipp Burmann<br />
</strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Hit the Green! &#8211; Deichgrafenhof heißt Kiter willkommen!</title>
		<link>http://kite-and-friends.de/traction/hit-the-green-deichgrafenhof-heist-kiter-willkommen/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 08:40:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Traction]]></category>

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		<description><![CDATA[Am letzten Freitag im Mai blies ein kräftiger Westwind über den Golfplatz Deichgrafenhof an der nordfriesischen Küste. Für den extrem kurzen, dicht gewachsenen Rasen war nun die Eiderstedter Ruhe beendet. Die ersten Kiter wollten den besonders griffigen Untergrund testen&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="wp-content/files/traction_0510/aufmacher.jpg" width="590" alt="Deichgrafenhof heißt Kiter willkommen!" style="margin-top:-7px" /><br />
<strong>Am letzten Freitag im Mai blies ein kräftiger Westwind über den Golfplatz Deichgrafenhof an der nordfriesischen Küste. Für den extrem kurzen, dicht gewachsenen Rasen war nun die Eiderstedter Ruhe beendet. Die ersten Kiter wollten den besonders griffigen Untergrund testen und den geringen Rollwiderstand genießen. Das gut 5 Kilometer von St. Peter-Ording gelegene Gelände ist wellig und zwischen den Hügeln von Gräben und kleinen Wasserflächen durchzogen.</strong></p>
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<strong>Moderator Georg van Gent bleibt per elektrischem Mobo direkt am Geschehen</strong><br />
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<strong>Unbeabsichtigte Erfrischung am Rande des Race-Parcours</strong><br />
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<strong>Die Kiter-Meile mit viel Platz zum Chillen</strong><br />
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<strong>Yannick Schwickert über den Häusern Tatings – er holte sich den Freestyle-Sieg</strong><br />
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<strong>Das Beben rockt: Hans Peter Ording kennt nur Vollgas</strong><br />
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<strong>Perfektes Grün, aber ewig lauert der Wassergraben</strong>
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<p>Das erste Antesten zauberte den Kitern ein fettes Grinsen ins Gesicht und so freute man sich bei der Warmup-Party im Egans Pub auf das bevorstehende Meisterschaftswochenende. Zwei Races, welche in Boardercross-Manier auf dem Platz ausgetragen wurden, läuteten den Samstag ein. Zwei schmale Passagen führten dabei am Wasser vorbei und wer sich traute, konnte sogar mit einem Sprung über den Graben die Strecke verkürzen. Nach einem spannenden Vierkampf zwischen Nick Stimpel, Pascal Lohmann, Emmanuel Lohmann und Yannick Schwickert und den ersten baden gegangenen Startern begann gegen 12 Uhr der Freestyle-Contest. Bereits in Runde zwei trafen Yannick Schwickert (HQ-Powerkites) und der amtierende Deutsche Meister Emmanuel Norman (Flysurfer) aufeinander, wobei sich Yannick durchsetzen konnte, der anschließend auch seinen Teamkollegen Peter Grothe hinauskickte. Nick Stimpel (Peter Lynn) hatte bei schwächelnden Winden viel Glück und punktete gegen Pascal Lohmann (Flysurfer), musste sich aber seinem Teamkollegen Romain Féaux aus Frankreich geschlagen geben. Das Finale der Gewinnerrunde entschied Yannick gegen Romain für sich. Ein weiteres Race beendete den Wettkampftag, und die Party mit den Liveacts „Das Beben“ aus Kiel sowie „Bionic Fist Fuckers“ aus Neuss sorgte für ausgelassene Stimmung.</p>
<p>Leider meldete der Wetterdienst für Sonntag zeitweise Regen. Nach einem grandiosen Frühstücksbuffet in Egans Pub wurde das fünfte und letzte Rennen bei mäßigem Wind gestartet. Während­dessen setzte auch der angekündigte Regen ein, sodass die Fahrer am Ende durchnässt ins Ziel fuhren. Leider schwächelte nach dem Regen der Wind vollends, und an weitere Freestyle-Läufe war nicht mehr zu denken. Zum Glück war die Verköstigung durch die Deichgrafenhof-Crew unvermindert gut, womit die Stimmung im Basecamp überaus chillig blieb. Mit etwa 1.000 Besuchern erreichte das KLB-Team einen neuen Rekord und man freut sich bereits riesig darauf, im nächsten Jahr wieder hierherzukommen.</p>
<p>Text: Jens Baxmeier<br />
Fotos: Rainer Keller, Jens Baxmeier</p>
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		<title>Aufstiegshilfe &#8211; Depower leicht gemacht von Ozone und Gin</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 07:46:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die meisten Hersteller haben neben ihren Freestyle- und Hochleistungsschirmen mittlerweile auch spezielle Depowerkites für Ein- und Aufsteiger im Programm. Diese sollten den Piloten möglichst nicht überfordern, ein Höchstmaß an Stabilität und Sicherheit bieten und zudem mit den Fähigkeiten des&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="wp-content/files/traction_0410/aufmacher.png" width="590" alt="Kite Runners" style="margin-top:-7px" /><br />
<strong>Die meisten Hersteller haben neben ihren Freestyle- und Hochleistungsschirmen mittlerweile auch spezielle Depowerkites für Ein- und Aufsteiger im Programm. Diese sollten den Piloten möglichst nicht überfordern, ein Höchstmaß an Stabilität und Sicherheit bieten und zudem mit den Fähigkeiten des Kiters „wachsen“. Wir konnten die aktuellen Einsteigermodelle von Ozone und Gin ausgiebig fliegen und erlebten zwei völlig unterschiedliche Konzepte.</strong></p>
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<strong>Gins Inuit II in ihrem Element – dem Vortrieb auf dem Board</strong><br />
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<strong>Das aktuelle Design von Ozones Access XT mit Gaze an den Lufteintrittsöffnungen</strong><br />
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<strong>Überdruckventile im Untersegel der Access XT</strong><br />
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<strong>Auch ein Rücken kann entzücken: Das Design der Inuit ist stimmig</strong><br />
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<strong>Solide Verarbeitung auch bei der Inuit II</strong><br />
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<strong>Vereinfacht: Gegenüber der Eskimo wurde an der Bar und beim Sicherheitssystem reduziert</strong><br />
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<strong>Familien(erb)stück: Ozone-Bar mit Re-Ride-Safety und Megatron Chickenloop</strong><br />
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<p>Die koreanische Kite-Schmiede Gin schickt den Einsteiger-Depower-Schirm Inuit II ins Rennen, der gegen die Access XT von Ozone antreten muss. Da wir dank der Großzügigkeit der Hersteller die Schirme über einen langen Zeitraum prüfen konnten, haben wir neben der Testcrew auch echte Aufsteiger an die Bar gelassen und deren Erfahrungen in das Testergebnis eingearbeitet.</p>
<p><strong>Ausstattung</strong><br />
Inuit und Access werden in handlichen Rucksäcken ausgeliefert, die sich durch zusätzliche Taschen und eine gute Polsterung durchaus für erste Backcounty-Touren eignen. Beide Kites müssen vor dem ersten Start zunächst noch mit der Bar verbunden werden. Dies gelingt selbst Ungeübten, da die hochwertigen Dyneema-Leinen farbig codiert und beschriftet sind.</p>
<p>Die Bar der Inuit ist eher einfach und funktional gehalten, verfügt aber über alle Features eines zeitgemäßen Kontrollsystems: aushaksicherer Chickenloop, leichtgängiges Safety, Gurtband-Adjuster und Leinen-Winder. Lediglich der Bardurchlass ist so eng, dass er beim Lenken der ­Depowertampen eingeklemmt wird.</p>
<p>Ozone verwendet bei der Access die gleiche hochwertige Bar mit den abrutschsicheren Griffmulden wie bei Manta und Frenzy und setzt daher in Sachen Ausstattung noch eins drauf. So verschwinden die Sicherungs-Gummibänder der Leinen nach Gebrauch in einer Bohrung an der Unterseite der Bar. An den Steuerleinen wurden zusätzliche Trimmer angebracht und stattdessen hat man auf einen Depower-Adjuster verzichtet. Auch bei der Sicherheit wurde nicht gespart, Ozones Megatron Chicken­loop besticht mit Leichtgängigkeit und Funktionalität: Durch ein Wirbelgelenk wird ein freies Ausdrehen der Bar ermöglicht. </p>
<p>Beide Testkites warten, neben Qualitätsmerkmalen wie Dirt-Outs und Diagonal-Rippen in den Luftkammern, mit allerlei Konstruktions-Raffinessen auf. So verwendet Gin auch bei der Einsteigerlinie zum Stabilisieren der Kappe eine spezielle Cross-Leinen-Waage. Ozone hingegen hat mit den Lufteinlässen experimentiert und sie mit einer Gaze abgedeckt. Auf diese Weise werden Schnee und grober Schmutz von den Luftkammereinlässen ferngehalten und gleichzeitig eine Stabilisierung der Profilnase erreicht. </p>
<p><strong>Teststart</strong><br />
Doch nun zum eigentlichen Test der Kites, vor dem zunächst das Studium der in diesem Fall sehr ausführlichen Handbücher stehen sollte. Nachdem wir uns mit allen Sicherheitsfunktionen und Eigenheiten der Drachen vertraut gemacht hatten, konnten wir die Leinen auslegen und die Kites starten. Ozone verwendet, anders als Gin, kein vier-, sondern ein dreileiniges Setup, also zwei Steuerleinen und eine Depower-Leine, die sich kurz vor dem Kite in ein Y verzweigt. Dies hat zwar nach unserer Meinung keinen Einfluss auf die Flugeigenschaften, schafft aber etwas mehr Überblick beim Entwirren der Leinen. Zum Start genügt ein kurzer Impuls und die Drachen steigen auf. Während die Access praktisch sofort prall mit Luft gefüllt am Himmel auf die ersten Lenkbefehle ­wartet, sollte man die Inuit ein paar Mal hin und her fliegen, damit sich auch ihre Tips richtig ­entfalten. Bei den ersten Flugmanövern im Stand verhielten sich beide Schirme sehr angenehm, gutmütig und stabil – also nichts wie rauf aufs Landboard! </p>
<p><strong>Lowend</strong><br />
Bei den geringen bis mittleren Winden an diesem Tag zeigten sich die unterschiedlichen Flugcharakteristika bereits sehr deutlich: So sollte man die Inuit immer mit etwas Druck auf den Back-Leinen fliegen, damit sie in Böen nicht überfliegt und die für Gin-Kites charakteristischen engen Kurven ­zirkelt. Die Access spricht auf Lenkbefehle direkter an, setzt diese jedoch in etwas weitere Radien um. Uns erschien dies jedoch nicht als Nachteil, sondern als genau das, was die Zielgruppe der Aufsteiger braucht. Ein klarer Pluspunkt liegt zudem in dem guten Barfeedback dieses Opencellers, denn auch Ungeübte lernen so sehr schnell, die Position des Kites im Windfenster zu erspüren. Zudem beeindruckten uns die Leichtwindeigenschaften: Eine schwache Brise genügt und die Access steht stabil im Windfenster und baut Druck auf.</p>
<p><strong>Ab geht’s</strong><br />
Als der Wind weiter auffrischte, konnten wir erleben, wie sich selbst unsere Nachwuchstester mit der Access an erste Sprünge wagten. Die gute Kontrollierbarkeit bei gleichzeitiger Gutmütigkeit lässt die volle Konzentration auf den Trick zu und überfordert den Fahrer nie. Obwohl der Kite bei dieser Session des Öfteren untersprungen wurde und ­einige Lenkfehler verkraften musste, gelang es uns während des gesamten Testtags nicht, die Access zum Absturz zu bringen – so etwas hatten wir mit einem Aufsteiger-Kite noch nicht erlebt!</p>
<p>Gins Inuit sollte etwas aktiver und konzentrierter geflogen werden; so neigt sie dazu, aus dem Windfenster heraus zu fliegen, wenn man sie nicht rechtzeitig anpowert. Für Anfänger ist angenehm, dass sie auch beim Anziehen der Bar nur wenig Lift erzeugt. Aufsteiger werden daher jedoch über erste Hüpfer kaum hinauskommen. Der Windbereich der Inuit ist insgesamt deutlich kleiner als der der Access und entspricht nicht dem heutigen Stand in dieser Klasse. So baut sie im unteren Windbereich erst spät Druck auf und kommt bei auffrischendem Wind recht schnell an ihre Grenzen. </p>
<p>Wenn dann noch das Safety-System den Kite nach dem Auslösen nicht drucklos zu stellen vermag, kann es bei zunehmenden Winden zu wirklich gefährlichen Situationen kommen: So flattert die Inuit noch recht lange an der Backstall-Safety, bevor sie, immer noch zu Zweidritteln angepowert, auf der Hinterkante landet – das ist zu viel. Ein Anfänger wäre in so einer Situation heillos überfordert und müsste sich komplett vom Kite trennen (mit der Konsequenz eines unkontrolliert davonfliegenden Schirms). Schade, dass Gin bei der Inuit auf das bewährte Fünfte-Leine-Sicherheitssystem verzichtet, wie es auch bei der Eskimo (siehe KITE &#038; friends 3/2010) aus gleichem Hause verwendet wird. Im Gegensatz dazu funktioniert die so genannte Re-Ride-Safety bei ­Ozone völlig problemlos. Durch Ziehen einer gut erreichbaren Hülse in den Vorlaufleinen wird der Kite in den Backstall gezwungen und bleibt mit nur geringem Restdruck liegen. Der Zusammenbau der Safety-Hülse funktioniert schnell und leicht, sodass man sofort wieder starten kann.</p>
<p>In Bezug auf die Wiederstartbarkeit der Aufsteiger-Drachen haben sowohl Gin als auch Ozone ihre Hausaufgaben gemacht. Liegt nach einem missglückten Manöver die Leitkante unten, genügt es, jeweils nur eine Steuerleine zu ziehen, und schon drehen sie auf der Stelle und starten. Als besonderes Gimmick hat Ozone für alle Aufsteiger, die gerne schon mal den Kite auf den Boden „semmeln“, sowie für den harten Schulungsbetrieb Überdruckventile in das Untersegel eingearbeitet – so kann der Druck entweichen, bevor Nähte platzen oder Risse entstehen.</p>
<p><img src="wp-content/files/traction_0410/check.png" style="width:580px;margin:10px 0 0 0" alt="" /><br />
<img src="wp-content/files/traction_0410/guide.png" style="width:580px;margin:10px 0 40px 0" alt="" /></p>
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